Samstag, 20.05.2017   |   Einlass: 19:00 Uhr   |   Beginn: 20:00 Uhr
SCHWEIN GEHABT! MIT ROO PANES & BAND
Very special guest: RHONDA
In der Halle
Nach dem Konzert "Cannonball"- Disco mit DJ C.G. Hirsch

Die Kunst- und Kulturnacht "Schwein gehabt" im Kreativpark Alter Schlachthof geht am 20. Mai 2017 in die 4. Runde!
In einem Feuerwerk der Angebote und Aktionen bündelt Schwein gehabt! die Vielfältigkeit kreativer Unternehmen, Veranstalter und Künstler auf dem Areal zu einem attraktiven Festival. So abwechslungsreich wie bei Schwein gehabt! kann man einen langen Samstagabend wohl kaum verbringen: gepflegt im „fliegenden Wohnzimmer“ abhängen, extravagante Mode auf dem Laufsteg bewundern, zu Walzer und ChaChaCha unter freiem Himmel tanzen oder sich für einen Song mit Liveband im Rücken als Metalröhre präsentieren, in einer Séance die Geister der Vergangenheit herbeirufen oder in die Zukunft von Smart-Phone-Programmen und 3-Druck blicken oder einfach "nur" die Lichtinstallationen auf dem Gelände bewundern. Zu zahlreichen Mitmachangeboten und außergewöhnlichen Einblicken in die verschiedensten Gewerbe, die von der Kaffeerösterrei über Internetstrategen, Filmschaffende und Kinderbuchillustratoren bis zu klassischen Klavierbauern oder der Steinbildhauerwerkstatt reichen, kommen eine Vielzahl von Konzerten, Ausstellungen und Kunstaktionen. Auch die kulinarischer Genüsse kommen nicht zu kurz!

ROO PANES - Seit Erscheinen seines gefeierten Debüts „Little Giant“ im Jahr 2014 konnte Roo Panes 60 Millionen Plays auf Spotify und über zwei Millionen YouTube-Views verzeichnen. Von der Musikzeitschrift Uncut wurde er als „Britfolk Pin-up“ bezeichnet, dessen Musik „aus einem mannigfaltigen Folk-Erbe schöpft“. Q Magazine schrieb, dass seine Songs „eine Botschaft der Zuversicht vermitteln, selbst wenn es oft um Gedanken geht, die besser in der Dunkelheit der Nacht verborgen blieben“. Sein eben erschienenes neues Album „Paperweights“ ist wieder eine von Grund auf ehrliche Platte mit einem gereiften und vielfältigeren Sound, der den Songs aber nichts von ihrer Authentizität nimmt. Panes Jugend in Wimborne erwies sich für sein Songwriting als eine reichhaltige Inspirationsquelle, die ihm sehr viel mehr Impulse gab als alle Musik der Welt. Die natürliche Schönheit von Dorsets weiten Landschaften ist eng mit seinem Schaffen verwoben. Die Ruhe, die stille Abgeschiedenheit: An diesem Ort ist der Songwriter sehr viel näher bei seinen Ideen und Gedanken als im Trubel seiner Adoptivheimat London. Seiner Musik wohnt eine ländlich-idyllische Wärme inne, die sicher nicht in seinen Songs zutage treten würde, wäre er in einem urbanen Umfeld aufgewachsen. Panes Musik lebt von einem auf den Punkt gebrachten und ehrlichen Songwriting, das sich aus einer tiefen, persönlichen Ausdruckskraft speist und allgemeine Wahrheiten und Werte aufgreift. Roo Panes hat eine tiefe Stimme – eine Stimme, die möglicherweise sehr viel älter klingt, als sie eigentlich ist. Eine Stimme, die von zeitlosen Geschichten berichtet, von endlosem Schmerz und ewiger Liebe. Eine Stimme, die uns dazu auffordert, den richtigen Weg zu finden, um die Welt um uns herum wahrzunehmen und zu erleben.

RHONDA-War schon die vorhergehende Platte „Raw Love“ ein Meisterstück, darf man von „Wire“ alles und noch mehr erwarten. Kaum zu glauben, dass diese swingende groovige Combo, die mit ihrer Mischung aus Retro-Soul und Beat aus der Indie-Rockband Trashmonkeys hervorgegangen ist. Als die sich 2012 auflöste, haben sich die vormalige Bassistin und neue Sängerin Milo Milone und ihre übrig gebliebenen Jungs zu neuen Ufern aufgemacht. Das hat sich gelohnt. Die unglaubliche gefühlvolle und ausdrucksstarke, mit einem tollen Vibrato gekrönte Stimme Milones mag das Markenzeichen sein - erst zusammen mit dieser extrem coolen, pointierten und überaus groovigen Band, die diesen warmen und zurückgelegten Sound spielt, wird daraus das Klangrezept für Rhonda.

C.G. Hirsch lässt zu „Schwein gehabt“ „bombenmäßig“ die Kuh fliegen – natürlich rein musikalisch und unbedingt pazifistisch.Euch erwarten Tanzbodenhits über alle Genregrenzen, stets stilsicher zusammengestellt und fernab von aufgewärmtem Playlists-Einerlei!